Leibnitz Festtage 2006
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Die Ev. Stadtakademie an der Neustädter Hof- und Stadtkirche Hanover lädt ein zu den 12. Leibniz-Festtagen

vom 6. bis 25. September 2015

Die diesjährigen Leibniz-Festtage stehen unter dem Motto:

Was denkt Leibniz über den Tod? – Zeiterleben und Endlichkeit

„Was also ist Zeit? Wenn mich niemand danach fragt, weiß ich es; will ich einem Fragenden es erklären, weiß ich es nicht.“ Mit dieser Erkenntnis überrascht Augustinus sich selber. Das Rätsel der Zeit drängt sich im Faktum der Vergänglichkeit auf. Aus aktuellem Anlass, dem 300. Todestag von G. W. Leibniz im November 2016, greifen wir das Thema von Zeit und Endlichkeit im Vorfeld dieses Ereignisses in den 12. Leibniz-Festtagen im September 2015 auf.

Die Geschichte des Sterbens von G. W. Leibniz und seiner Bestattung in der Neustädter Hof- und Stadtkirche sowie seine Ideen zum Verständnis von Zeit und Ewigkeit sollen dargeboten werden. Im Unterschied zu Isaac Newton, der von der absoluten Zeit spricht, hat G. W. Leibniz ein relationales Zeitverständnis entwickelt, das Aktualität beanspruchen kann. Eine der Gesprächspartnerinnen des Universalgelehrten war die Äbtissin von Herford, Elisabeth von der Pfalz. Erstmalig ist die deutsche Übersetzung ihres Briefwechsels mit René Descartes erschienen; Leibniz kommentiert im Brief an Elisabeth das diskutierte Körper-Seele Verhältnis. Die Leibniz-Festtage sind eine Kooperationsveranstaltung der Stadtakademie an der Neustädter Hof- und Stadtkirche und der Leibniz Stiftung; gefördert von der Citykirchenarbeit des Ev.-luth. Stadtkirchenverbandes Hannover.

 

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